
Eiskalt erwischt
Militärische Drohungen, Kaufangebote und Einmalzahlungen: Vor den Gesprächen mit Washington wächst in Grönland die Sorge, von den USA vereinnahmt zu werden. Viele fürchten US-Präsident Trump mehr als Russland oder China.
Susanne Frandsen hat kein Auge für die Winteridylle, sie blickt aufs Wasser. Sollte US-Präsident Donald Trump ihre Heimat den USA einverleiben, wolle sie auswandern, sagt die 44-Jährige, die die landesweite Aufsicht über alle Kinderheime in Grönland inne hat. „Ich würde nach Dänemark gehen.“ Frandsen befürchtet, Trump könnte seine Drohung wahr machen – und Invasionstruppen schicken. „Es ist furchtbar.“
HAZ, today
Es ist an der Zeit den Artikel 4 des Nordatlantischen Verteidigungsbündnis anzuwenden, um sich gegen den Aggressor aus dem Westen zu wehren. Jener aggiert mit seinen Gestapo-Einheiten (=ICE) im eigenen Land, wie es z.T. vergleichbar aus der Zeit des Dritten Reichs bekannt ist. Als Europäer sich darauf zu verlassen, dass die US-Wirtschaft abschmiert, die Massen der Non-MAGA-Bewegung sich erheben, hat den selben Charme, als wenn wir darauf warten, dass Putin nseinen Vernichtungskriegzug beendet.
