
Seit dem Terrorangriff auf Israel und der folgenden israelischen Militäroffensive im Gazastreifen erleben viele Jüdinnen und Juden in Deutschland zunehmenden Antisemitismus. Das geht aus einer neuen Studie des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) hervor. Der Rias sieht zudem eine Zunahme von Protesten mit antisemitischen Inhalten. „Aufrufe zur Vernichtung Israels, Befürwortung von Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, offene Unterstützung des Terrors der Hamas und die Relativierung der Schoa – all das ist zwei Jahre nach dem 7. Oktober zur bedrückenden Normalität geworden“, erklärte Benjamin Steinitz, Geschäftsführer des Bundesverbands Rias.
HAZ, tomorrow
