Noch liegt die SPD in den Umfragen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hinter der AfD. Doch sie holt auf und punktet mit ihrer populären Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Das könnte am Ende für den Sieg entscheidend sein.
Kampferprobt war die SPD schon immer. Im Kaiserreich trotzte sie der Unterdrückung durch Bismarcks „Sozialistengesetze“, in der Nazizeit dem Verbot und der Verfolgung, in der DDR der Auslöschung durch die Zwangsvereinigung mit der KPD zur SED.
Die starke Rolle Schwesigs im Land und im Kampf gegen die AfD wird auch in ihrem Landtagswahlkreis in Schwerin deutlich. Hier ruft der Spitzenkandidat der Linken dazu auf, mit der Erststimme Schwesig zu wählen, um einen Sieg des AfD-Kandidaten in der Landeshauptstadt zu verhindern. Der Wahlkreiskanidat der Linken hat seine Kandidatur zurückgezogen und zur Wahl der SPD-Spitzenkandidatin aufgerufen.
