Das Flex Ensemble beim Festival „30625Musik“

Die drei Streicherinnnen sitzend musizieren im Vordergrund, der Flügel im Hintergrund.
Die Musiker stehen und halten ihre Instrumentr und bekommen ihre Applaus.
Die Musiker stehen, die Chello-Spielerin hält ihren Bogen hoch.
Die Musikerinnen mit Rosen, der Klavierspieler mit einer Tafel Merci-Schokolade. Alle im Aufbruch von der Bühne.
Gestern präsentierte sich das Flex Ensemble beim Festival „30625Musik“ in der Aula der Alice-Salomon-Schule. Sie spielten Gabriel Faurés zweites Klavierquartett g-Moll op. 45 sowie ein neues Auftragswerk von Gérard Pesson, das Faurés Komposition an einigen Stellen zitiert. Faurés Stück auf Klavier mit drei Streichern reduziert, kam mit der gewohnten Klassik herüber. Das Werk von Gérard Pesson ist sehr moderne Klassik. Die 22 Minuten des Stücks waren anfangs – wie ich es sehr oft bei moderner Klassik erlebt habe – schwer zugänglich, da eine Melodie gänzlich fehlt und die Instrumente inklusive Klavier sehr atypisch zur Tonerzeugung genutzt wurden. Allerdings, das sei vermerkt, wurde das Stück von Minute zu Minute eingänglicher.
lagesspiegel: Schnell aber zeigt sich, dass auch das interpretatorische Können der Vier insofern flexibel ist, als sie sich den Klangwelten so völlig unterschiedlicher Künstler wie Mozart und Schumann gleichermaßen überzeugend anzuschmiegen verstehen.
Flex Ensemble
Ukrainische Flagge