
Wie groß die Gefahr durch Putin im Kreis der Staats- und Regierungschefs der 30 Bündnisstaaten wirklich eingeschätzt wird, macht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) deutlich. Man überhört es bei seiner gewohnt leisten und monotonen Stimme womöglich, aber gesagt hat er in Madrid dies: Die Nato werde ihre Ostflanke und die dort stationierten Truppen stärken, „um für Fälle eines Angriffes die Grenzen konkret zu verteidigen“. Fälle eines Angriffs. Das wäre der – russische – Beschuss von Nato-Staaten. Das wäre die mögliche Eskalation zu einem dritten Weltkrieg.
HAZ, today
